Stadtentwicklung mit Augenmaß

Stadtentwicklung

Meckenheim hat eine sprunghafte Bevölkerungsentwicklung erlebt, die Einwohnerzahl ist über vier Jahrzehnte kontinuierlich gewachsen und hat sich binnen 20 Jahren verdreifacht auf etwa 25.000. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung prognostiziert für den Rhein-Sieg-Kreis einen Bevölkerungszuwachs um 40.000 bis 2030. In den vergangenen Jahren haben Politik und Verwaltung auch in Meckenheim die richtigen Weichen gestellt, um vom Zuzug junger Familien in die Region zu profitieren.

Vom Boom der Region profitieren: Wachstum in geordnete Bahnen lenken

Die Einwohnerzahl steigt weiter und was uns besonders freut: Viele junge Familien zieht es in unsere schöne Stadt. Meckenheim soll zuziehenden Familien eine Heimat bieten. Neben der Familienfreundlichkeit ist dafür wichtig, dass wir ausreichend Bauland zur Verfügung stellen, denn viele Familien wollen ihr eigenes Heim einrichten. Gefragt ist lockere Bebauung mit Grünflächen.

Wohnen im Alter: selbstbestimmt und gut versorgt

Umfragen zu diesem Thema haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschen auch im Alter gerne in Meckenheim wohnen bleiben wollen. Die CDU wird sich daher auch weiterhin für ein gutes Wohnumfeld für ältere Menschen einsetzen. Das ist mit Blick auf die demografische Entwicklung unerlässlich. Es geht zum einen um Wohnangebote in modernen Einrichtungen, zum anderen um die äußeren Rahmenbedingungen, wie Nahversorgung, ärztliche Versorgung, Barrierefreiheit und ein dichtes ÖPNV-Netz. Wir als Christdemokraten wollen zentrale Angebote mitten im Leben, die dem Ziel des selbstbestimmten Wohnens im Alter gerecht werden und individuelle Betreuungs- und Pflegeangebote ermöglichen. Darüber hinaus werden wir uns auch künftig dafür einsetzen, dass in den Baugebieten attraktive, seniorengerechte Wohnungen entstehen.

Verkehr: sehr gute Infrastruktur

Meckenheim verfügt über eine hervorragende äußere und innere Infrastruktur. Die zentrale Lage und gute Anbindung an das überregionale Autobahnnetz sowie die dichte Taktung im öffentlichen Personennahverkehr und der Regionalbahn sind wichtige Faktoren in einer Mobilitätsgesellschaft. Für die innere Infrastruktur ist die Kommune selbst verantwortlich. Hier haben wir in den vergangenen Jahren Projekte wie z.B. die Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt in Lüftelberg bzw. die Sanierung der Burg- und Hilberather Straße samt Gehweg in Altendorf-Ersdorf angepackt und umgesetzt. Darüber hinaus setzt sich die CDU für die Schaffung zusätzlicher Verkehrsberuhigungsmaßnahmen im Bereich der Ortsdurchfahrt ein. Im aktuellen Doppelhaushalt 2019/2020 haben wir Mittel für Planungs- und Ausführungsleistungen eingestellt, die durch den zuständigen Straßenbaulastträger – Straßen NRW – erstattet werden.

Dennoch gibt es weiterhin Handlungsfelder, die anzupacken sind. Zu nennen ist hier u. a. die Ampelkreuzung Gudenauer Allee / Bonner Straße, an der sich bei hohem Verkehrsaufkommen lange Rückstaus bilden. Da es sich um Landesstraßen handelt, müssen wir uns mit dem Landesbetrieb Straßen NRW abstimmen. Hier ist die Verwaltung im Zuge der Erweiterung des Industrieparks Kottenforst und die damit einhergehende Verkehrsplanung bereits aktiv geworden und steht mit den zuständigen Behörden in Kontakt.

Ebenfalls optimieren wollen wir den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Meckenheim Dies betrifft insbesondere die Anbindung unserer Ortschaften. Durch den 15-Minuten-Takt der Linie 858 und die Taktverdichtung der Linie 749 konnten wir hier zum Fahrplanwechsel 2016 bereits deutliche Verbesserungen erzielen. Für den Ortsteil Lüftelberg besteht aber weiterhin Verbesserungsbedarf.

Dringender Handlungsbedarf besteht bei der äußeren Infrastruktur in Bezug auf die anstehende Rheinbrückensanierung (Friedrich-Ebert-Brücke) sowie den vorgesehenen Neubau des sogenannten Tausendfüßlers (A 565 Bonn-Endenich bis Bonn-Nord). Vor diesem Hintergrund sind alle Maßnahmen ohne Tabus zu prüfen, die den drohenden Verkehrskollaps mildern können. Neben den kurz- und mittelfristigen Maßnahmen müssen in unserer Wachstumsregion mit einem geschätzten Plus von 40.000 Einwohnern bis 2030 vor allem jene Maßnahmen angepackt werden, die von Fachleuten seit Jahren empfohlen werden. Das heißt, der Bau von Venusbergtunnel und Ennertaufstieg/Südtangente, um die Region aus dem Stau zu führen. Ohne diese Baumaßnahmen besteht die Gefahr, dass die ungelöste Verkehrssituation zum Investitionshemmnis wird und damit die Ansiedlung von Betrieben und die Schaffung von Arbeitsplätzen verhindert. Der sechsspurige Ausbau der A 565 ist keine Alternative, da sich laut Gutachter der zunehmende Verkehr dann statt auf vier auf sechs Spuren staut.

Meckenheim ist als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet worden. Wir werden uns auch künftig dafür einsetzen, die für Radfahrer günstigen Rahmenbedingungen zu erhalten und auszubauen. Hierzu gehören eine entsprechende Kennzeichnung der innerstädtischen Radwege sowie der dringend notwendige Lückenschluss der Verbindung nach Bonn-Röttgen entlang der L261.

Inhalt
Zukunft. Gemeinsam. Gestalten.

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